
Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin hat die Allianz für Tiere am Mittwoch, den 21. Januar 2004, einen Eckpunktekatalog für die Einrichtung eines Prüf- und Zulassungsverfahrens für Tierhaltungssysteme vorgelegt.
Seitdem laufen Gespräche mit Politik und Verbänden. Die Bundesregierung hat die Forderung nach einem obligatorischen Prüf- und Zulassungsverfahren in ihren Koalitionsvertrag vom 11. November 2005 mit aufgenommen. Auch die Bundesländer fordern mittlerweile eine solche Regelung.
Die Allianz hat im Februar 2006 eine aktualisierte Fassung ihres Eckpunktekataloges veröffentlicht.
Eckpunktekatalog (als pdf)
Pressemeldung (als pdf)
Am 28. August 2006 fand im Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin eine erste Anhörung verschiedener Interessensvertreter statt. Die Allianz für Tiere hat dort ihre Eckpunkte nochmals vorgestellt sowie Chancen und Risiken aus der Sicht des Tierschutzes beleuchtet.
Der "Tierschutz-TÜV" im Überblick
Chancen und Risiken aus der Sicht des Tierschutzes (Powerpoint-Präsentation)
Nach der Auftaktveranstaltung in Schwerin bildete sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Länder, der Stallbaufirmen, der Wirtschaftsverbände, des Bauernverbandes, der Wissenschaft, des Tierschutzes sowie weiterer Interessensvertreter, an der auch die Allianz für Tiere mitgewirkt hat. Die Gruppe hat in mehreren Treffen ein Konsenspapier erarbeitet, das Anfang 2008 den Agrarministern der Länder sowie dem zuständigen Bundesministerium vorgestellt wird. In diesen neuen Eckpunktekatalog haben wesentliche Forderungen der Allianz für Tiere Eingang gefunden.

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